Angeln in Ostfriesland an der Nordseeküste

Ein Angelurlaub mit der ganzen Familie ist eine tolle Möglichkeit, um Ostfriesland und die schönsten Seiten sowie die spannendsten Orte der Region zu entdecken.
Angelurlaub Ostfriesland

Hochseeangeln als Urlaubshighlight

Hochseeangeltouren – Kutter starten unweit unserer Ferienwohnungen

Am Hafen Bensersiel bzw. Neuharlingersiel geht es an Bord zum Abenteuer Hochseeangeln. Makrele und Dorsch sind die beiden Fischarten, die es zu erjagen gilt. Für eine Hochseeangeltour auf Makrele sollten Sie 5 bis 8 Stunden einplanen. Saison ist von Mitte Mai bis Ende September. Eine Dorschfahrt kann bis zu zehn Stunden dauern. Aktuelle Fahrpläne werden von den jeweiligen Anbietern auch im Internet veröffentlicht. Die Häfen ist von unseren Ferienwohnungen Kutscher aus in Kürze zu erreichen, sodass wahre Angelfreunde dieses Erlebnis keinesfalls missen sollten.
 
Direkt am Benser Tief, einem fischreichen Gewässer zwischen Holtgast und Esens befinden sich die Ferienwohnungen Kutscher mit einer Sauna, eingebettet in eine wunderschönen Landschaft mitten im Herzen von Ostfriesland.
Kutterhafen CarolinensielFischereihafen Neuharlingersiel
Hafen in Carolinensiel
Hafen in Neuharlingersiel

Die Hochseeangelausrüstung

Es ist nicht zwangsläufig erforderlich, eine Ausrüstung zu besitzen. Teilweise kann diese an Bord ausgeliehen werden. Anfänger werden in der Regel eingewiesen. Die Fahrzeit wird genutzt, um über Köder und Paternoster zu beraten. Wer sich selbst noch nicht ausprobieren möchte, schließt sich vielleicht zunächst einer Schauangeltour an.
 

Wie lange dauert es, bis die Fanggründe erreicht sind?

Wer sich für die Makrele entscheidet, muss circa mit einer Stunde Fahrzeit rechnen, ehe die Fanggründe erreicht sind. Wenn Sie sich zum Dorschangeln aufmachen, kann die Fahrt rund zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen. Die Kutterkapitäne verfügen nicht nur über langjährige Erfahrung, sie besitzen auch eine gute technische Ausrüstung. So bleibt das Angelglück meist nicht aus und die Fischschwärme können aufgespürt werden. An Bord wird häufig ein Signal gegeben, als Startzeichen für das eigentliche Hochseeangeln. Und, es muss nicht unbedingt nur ein Fanggebiet angesteuert werden.
 

Was passiert mit dem Fang?

Oft stellen die Organisatoren der Kutterfahrten Aufbewahrungskörbe für Ihren Fang. Kaltes Wasser hält diesen während des Angelns frisch. Sinnvoll ist es, eine eigene Kühlbox mit an Bord zu bringen. Eine Plastiktüte ist kein geeignetes Transportmittel. Die Rückfahrt wird genutzt, um die Fische auszunehmen. Und von den erfahrenen Hochseeanglern gibt es gratis leckere Ratschläge, wie die Fische weiter verarbeitet werden könnten.
 

Was ist wichtig an Bord?

Es versteht sich von selbst, an wasserdichte und warme Kleidung zu denken. Das geeignete Schuhwerk sind Gummistiefel. Packen Sie auch Verpflegung ein. Hochseeangeln macht hungrig. Vergessen Sie die Kühlbox nicht und natürlich sollten Sie ausreichend Ersatzblei sowie Köder dabei haben.
 

Wo kann man noch auf Hochseeangeltour gehen?

Rund um die Inseln Baltrum und Langeoog liegen ebenfalls beliebte Hochseeangelgebiete. Auch hier werden Fahrten zum Makrelenangeln angeboten, die sich über 5 bis 7 Stunden erstrecken. Nördlich der Inseln Langeoog und Baltrum liegen gute Fanggebiete für Dorsche, die innerhalb von 8 bis 10 Stunden erreichbar sind. Nicht zuletzt können Sie von Neuharlingersiel und weiteren Nordseehäfen aus Ihre Hochseeangelfahrt starten.
 

Der Angelhaken

Zu Beginn verwendete man Sperr- bzw. Knebelhaken. Heute gibt es eine breit gefächerte Auswahl an Formen und Typen, individuell abgestimmt, welchen Fisch man aus dem Wasser ziehen möchte. Neben einer Laserbearbeitung sorgt eine chemische Behandlung dafür, dass die Spitze scharf und hart bleibt. Das Material ist meist Chromstahl, der vergoldet, brüniert oder vernickelt wird. Schließlich muss der Angelhaken rostfrei sein und darf selbst im Salzwasser keinen Schaden nehmen. Dennoch wählt man die Größe des Hakens in der Regel entsprechend der Größe des Zielfisches aus. Im Angelfachhandel gilt dabei für Süßwasserfische: Die 1 steht für groß und die 10 steht für klein. Das heißt, je größer die Zahlen werden, umso kleiner fällt der Haken aus. Im Salzwasserbereich ist die Lage etwas anders. Die Hakengröße wird mit Schrägstrich null angegeben, wobei 1/0 ein kleiner Haken wäre, während mit Zunahme der Zahl vor dem Schrägstich auch die Größe des Hakens steigt.
Angeln BachforelleFischen Dorsch
Foto: Patrick Gijsbers - Wikipedia-Dorsch

Angelschnur – auch hier gibt es Unterschiede

In den Anfängen des Angelsports dienten Tierdärme als Angelschnur. Später entdeckte man das Rosshaar und geflochtene Seide als mögliche Angelschnüre. Heute lassen sich grob zwei wesentliche Schnurarten unterscheiden, monofile und multifile oder geflochtene Angelschnüre, wobei beim Fliegenfischen die Fliegenschnur Einsatz findet. Wichtig ist die Länge, die entsprechend der Zielfischart gewählt wird. Entscheidend ist außerdem, dass Spule und Schnurfassungsvermögen übereinstimmen. Weitere wichtige Eigenschaft ist die Tragkraft. Das Gewicht von Angelrute und Angelrolle sollte der Dicke der Angelschnur angepasst sein. Im Grunde kommt es jedoch darauf an, welcher Fisch am Ende anbeißen soll.
 
Die monofile Schnur ist preiswert und hat je nach Stärke eine gute Tragkraft. Wird sie gut gepflegt, ist sie lange haltbar. Dennoch hat sie gewisse Nachteile, wie Hitze-UV- und Salzwasserempfindlichkeit. Nach etwa einem Jahr verliert sie an Tragkraft. Es kann zu Veränderungen der Schnuroberfläche kommen. Außerdem kann es vor allem bei längeren Abständen zu Problemen kommen, was die Dehnung betrifft.
 
Die geflochtene Schnur zeichnet sich durch ihre hohe Tragkraft aus, die auch nach langer Nutzungsdauer noch bestehen bleibt. Trotz der Tragkraft ist sie relativ dünn und wird dadurch vom Fisch weniger wahrgenommen. Das Dehnungsproblem besteht weniger und sie hat eine lange Lebensdauer. Dafür ist sie entsprechend preisintensiver. Unter 0° kann sie gefrieren.
 
Die Farbe der Angelschnur ist nicht ganz unentscheidend. Angelt man auf dem Grund, ist ein Grün oder Braun, das der Grundfarbe nahe kommt, günstig. Beim Angeln an der Oberfläche empfiehlt sich blau oder weiß, weil die helleren Farben dann für die Fische weniger sichtbar sind.
 

Auf den richtigen Köder kommt es an

Manche Angler schwören auf Naturköder. Das können Würmer, kleine Fische oder Fischfetzen, aber auch Krebse sein. Sogar Nichtangler wissen vom Wurm als Angelköder, weil er wohl zu den ältesten Lockmitteln der Angler zählt. Weniger bekannt dürfte sein, dass von unserem Regenwurm über dreißig verschiedene Arten allein in der europäischen Region unterschieden werden. Der Tauwurm ist dabei derjenige, der am Häufigsten am Angelhaken landet. Mithilfe einer Wurmnadel befestigt man den Wurm auf einem entsprechenden Wurmhaken. Diese Art von Haken sind mit zwei Widerhaken sowie einem Stiel versehen, damit sich der Wurm nicht wieder befreien kann.
 
Fast alle Fische lassen sich mit Würmern locken. Der Seeringelwurm ist beispielsweise für Meeresfische geeignet. Der Nachteil dieses Wurms liegt darin, dass er sich im Wasser nicht sonderlich aktiv zeigt. Auch im Hochseeangeln kann mit Naturködern gearbeitet werden. Dabei nutzt man Bleigewichte, um die eher leichten Naturköder in die jeweilige Gewässertiefe zu befördern. Es gibt unterschiedlich schwere Bleigewichte, je nachdem welche Art von Fisch man fangen möchte. Während Schellfische, Dorsche oder Steinbeißer sich in Tiefen um die 120 Meter aufhalten, fängt man größere Lengfische oder Heilbutte eher in tieferen Gewässern um die 200 Meter.
 

Der Pilker und das Meeresangeln

Im Hochseeangeln kommt der Pilker oft zum Einsatz. Dabei handelt es sich um einen Kunstköder, der in der Regel aus einem Metall gefertigt ist, der gegen Salzwasser resistent ist. Der Kopf des Pilkers ist mit einem Drillingshaken versehen. Es sind verschiedene Größen verfügbar. Für welche Größe man sich entscheidet, liegt daran, ob man vom Boot aus in flachen Gewässern oder in der Tiefsee fischen möchte. Dieser Kunstköder wird immer wieder auf und ab bewegt. Dadurch werden vor allem Fische, wie Seelachs, Dorsch und Makrele sowie Lengfische aber auch Knurrhähne angelockt.
 

Paternoster – nicht überall erlaubt

Paternoster empfehlen sich beim Hochseeangeln, wenn es auf die Jagd nach Dorschen oder Makrelen sowie Heringen geht. All diese Fische treten in Schwärmen auf, weshalb sich das Paternosterangeln anbietet, das auf dem Futterneid basiert. Weil durch das Prinzip des Paternosters mehrere Köder angeboten werden, fühlen sich natürlich mehr Fische angezogen. Paternoster verfügen an ihren Enden über Pilker. Sie haben mehrere Seitenarme mit Haken, wobei der Pilker die Funktion eines Bleis übernimmt. Am häufigsten werden die Fische über die Seitenarme gefangen. Es ist wichtig zu wissen, dass es nicht überall erlaubt ist, diese Angelmethode anzuwenden. So kann es vor allem in Süßwasserbereichen verboten sein. Sicherheitshalber sollte man sich vorab informieren.
 

Anmeldungen zum Hochseeangeln

Anmeldeinformationen finden interessierte Angler bei den jeweiligen Kurverwaltungen oder auf den nachfolgenden Webseiten der Fischereibetriebe an der Nordseeküste:
 
1) Hochseeangeln mit dem Kutter Albatros auf Makrelen und Dorsche
Fischwirtschaftsmeister Th. Gerdes
Seestraße 8
26427 Esens-Bensersiel
Tel. 04971 - 9259260
 
2) Hochseeangeln mit dem Kuttern Tender, Senior und Junior auf Makrelenfischen, Ankerfischen (Grundfischen) auf Schollen, Wittling und Kabeljau, Wrackfischen auf Kabeljau.
Reederei Tip
Dr. Lelykade 3
2583 CL Scheveningen (Den Haag)
Tel. 0031 70 3 54 11 22 (Holland)
 
3) Fahrten im Wattenmeer und Hochseeangeln auf Makrelen und Dorsche
Bernd und Luise Laaser
Esenser Straße 117
26489 Ochtersum
Tel. 04975-8041
 
4) Hochseeangeln auf Dorsche und Makrelen mit dem Fischkutter Gorch Fock
Wilhelm H. Jabobs
Am Hafen West 19
26427 Neuharlingersiel
Telefon 04974 - 279
 

Angeln im ostfriesischen Binnenland

Viele fischreiche Seen, Flüsse und Teiche gibt es im ostfriesischen Binnenland nahe bei den Ferienwohnungen Kutscher in Holtgast. In den meisten Gewässern sind viele heimische Fischarten in allen Größen wie Aale, Hechte, Zander und Karpfen vorhanden. Forellensee gibt es in Etzel und Großefehn.
 
Verlinkungsmöglichkeiten mit unseren Webseiten finden Interessierte auf der Unterseite Banner-Angelurlaub-Ostfriesland.
Angelurlaub OstfrieslandAngelurlaub Neuharlingersiel

Freizeitmöglichkeiten nahe bei den Ferienwohnungen Kutscher

Die grosse Ferienwohnung mit einer Terrasse bietet Platz bis 5 Angler und das kleine Ferienhaus auf dem gleichen ca. 1540 qm grossen Grundstück bietet Platz für 2 Urlauber. Die Preise liegen zwischen 34,- Euro und 58,- Euro je nach Wohnung und Saison.
 
Für die Ehefrau oder Familienangehörige, die vielleicht vom Angelsport nicht so begeistert sein sollten, bieten sich viele Freizeitaktivitäten an. Relaxen in der hauseigenen Gartensauna und sonnen im grossen Garten. Radfahren auf den vielen gut ausgeschilderten Radwegen oder am Strand die Seele baumeln lassen.
 
Der Ferienort Holtgast befindet sich in einer der beliebtesten Ferienregionen an der Nordseeküste und bietet seinen Gästen viele interessante Ferienwohnungen und Pensionen. Auch eine breite Gastronomie und ein vielseitiges Freizeitprogramm kennzeichnen Holtgast und seine fischreiche Gewässer.
 
Tipp: Das perfekte Geschenk für einen passionierten Angler: Gutschein Angelurlaub an der Nordseeküste

 
Weitere Informationen zu den Ferienwohnungen und Angelmöglichkeiten in Ostfriesland finden Sie auf dieser Internetpräsentation bzw. bei Google & Co. oder rufen einfach an.
 
Wir beraten Sie gerne bei Ihrer individuellen Urlaubsplanung.
 
Mit freundlichen Grüßen und Petri-Heil von der Nordseeküste
Familie Kutscher

Urlaub mit Sauna an der Nordseeküste
 
Mühlenstrich 6
26427 Holtgast
Telefon 04971 - 912364